EVENTS TEIL III


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News aus der Veranstaltungsszene Aktuelle Events – Teil 3

Roskilde Festival 2006
29. Juni bis 2. Juli –
Warm up beginnt am 25. Juni
Das Programm bekommt Gestalt – Namhafte Bands dabei. Woche für Woche gibt das Roskilde Festival weitere Namen bekannt. Siezeigen, dass Roskilde, wie bekannt, dabei an einem vielseitigen musikalischen Programm von hoher Qualität strickt. Große Namen wie Bob Dylan (US), Guns n´Roses (US), Deftones (US), Morrissey (UK) sowie Roger Waters, der The Dark Side Of The Moon präsentieren wird, unterstreichen dies.
Das aktuelle Line Up bietet außerdem unter anderem bereits folgende Bands: Amplifier (UK), Franz Ferdinand (UK), Placebo (UK), Tool (US), Kanye West
(US), The Streets (UK), Lady Sovereign(UK), Coldcut UK).
Die Namen aus Skandinavien lauten unter anderem: Sigur Ros (ISL), KILLL (N), Disco Ensemble (FIN), JR. Ewing (N), Opeth (S).
Die dänische Liste nennt: Under Byen, Hatesphere, Jens Unmark, L.O.C., Magtens Korridorer, Rumpistol, WhoMadeWho, Veto und Volbeat
Aus dem Bereich elektronische Musik kommen Birdy Nam Nam (F), Steve Angello & Sebastian Ingrosso (S).
Aktuelle lateinamerikanische Musik präsentieren Free Hole Negro (CUB) sowie Marcelo D2 (BRA).
Weitere Namen werden folgen; sie sind stets am schnellsten zu erfahren unter
www. roskilde-festival.dk .


Und hier gibt es die Tickets Roskilde Festival 2006

Crossgolfen mit dem Zentrum-Schleswig
Am13.05. veranstaltet das Zentrum-Schleswig ein Crossgolfturnier. Gespielt wird ohne die auf dem Golfplatz üblichen Regeln, man braucht nur ein bis zwei Schläger. Löcher gibt es auch keine. Man spielt drauf los und einigt sich auf ein Ziel. Lebende Ziele sind nicht gestattet.
Beginn ist um 14 Uhr und der Treffpunkt ist beim Zentrum-Schleswig. Die Startgebühr beträgt 2 €. Schläger und Bälle sind selber mit zubringen.

Kinder-Kunst-Festival 2006
Von Fischkopf, Butt und Meereswesen…
Am Internationalen Museumstag, 21. Mai 2006, 11-16 Uhr auf dem Museumsberg Flensburg.
11 Uhr: Ausstellungseröffnung des grenzübergreifenden Kunstprojektes mit Arbeiten von deutschen und dänischen Schulklassen zum Thema ‚Fisch’, Heinrich-Sauermann-Haus/Museumsberg Flensburg
Ab 12 Uhr: Vier Workshops für Kinder mit den Künstlern Johannes Caspersen und Rick Towle
12.00-13.30 Uhr und 14.30-16.00 Uhr:
jeweils gleichzeitig: Workshop ‚Fischkopf-Masken gestalten’ und Workshop ‚Tusch-Fische malen zur Musik’
11-16 Uhr: Musikalische Untermalung durch ein Esbjerger Jazz-Trio Außerdem: Fischige Spiel-Aktionen, Snacks und Erfrischungen
(Ausstellung ‚Von Fischkopf, Butt und Meereswesen…’ vom 21. Mai – 18. Juni, Studio-Räume/Heinrich-Sauermann-Haus)

“ Junge Helden“
Wenn Du eine Meinung und eine Stimme hast, dann geben wir Dir ein Mirko, einen Platz auf der Bühne und Zeit in der das Publikum nur Dir gehört! Überzeuge uns mit Deiner Kunst: ob Kurzgeschichten oder Filmen, Poesie oder an der Gitarre, lese aus Deinem Lieblingsbuch oder Deine Helden! Sag uns über was Du lachen kannst oder zeig uns warum wir über Dich lachen sollten! Erzähl von Deinem peinlichsten Erlebnis oder Deine besten Witze! Zeig uns was Du kannst und sei ein Held!
Wer Interesse hat mitzumachen kann sich telefonisch unter 0 46 21/ 2 95 09 bei uns anmelden oder einfach zu den normalen Öffnungszeiten vorbeikommen um dem Team Deine Idee frühzeitig vorzulegen!
25.05.; Zentrum, SL

Husumer Kulturnacht im Speicher
Die Husumer Kulturnacht birgt wunderbar sinnliche Hörerlebnise: Beginnend um 19 Uhr mit heißen Latino-Rhythmen vom Plattenteller, liest im Anschluß ab etwa 21 Uhr der ErzählerAlexander Finkel. Wie einAlchimist der Worte bietet er mit seinem ganz eigenen Erzählstil Theater für´s Ohr: Sehnsucht, Spott und Poesie – eine lyrische Traumreise zum 150. Todestag von Heinrich Heine. Zu guter Letzt wird ab etwa 22.30 Uhr das String Trio mit Ragtime, Swing, Musical, Klassik und Blues die akkustische Reise abrunden. Mehr Informationen zu denVeranstaltungen finden sich unter www.husumerkulturnacht.de.
27.05.; Husum

Das 2. A Cappella Festival Flensburg
Nach dem großen Erfolge des ersten A Cappella Festivals in Flensburg im Sommer vergangenen Jahres kommt es am 17. Juni zu einer Neuauflage. Fünf Gruppen der ersten Stunde werden dabei sein, des weiteren haben wir drei neue Ensembles hinzugewinnen können. Stilistisch wird die Bandbreite kaum weit gefächerter sein können: von Rock, Pop, Jazz, alter Musik bis hin zu Schlagern wird alles dabei sein und das A Cappella nur mit Stimme und Mikro! (Kühlhaus, FL)
Weiter Infos unter
www.acappella-flensburg.de

Kurzmeldungen

Multimedia Lesung mit Martin Sonneborn:
“Ich tat es für mein Land“

Als Chefredakteur von Titanic hat Martin Sonneborn zwei Dinge getan, für die er sich zutiefst schämt: eine Fußball-WM 2006 ins Land geholt und eine Partei namens Die Partei gegründet.
In einer zweistündigen Multimedia-Lesung stellt Martin Sonneborn sein neues Buch vor („Ich tat es für mein Land. Wie Titanic einmal die Fußball-WM 2006 nach Deutschland holte“ Bombus-Verlag, 12,90); präsentiert die Geschichte der Partei; zeigt ihre vier lustigen Wahlwerbespots; erklärt, wie man mit Bestechungsfaxen eine WM ins Land holt; und spielt eine Auswahl der – zufällig mitgeschnittenen – Beschimpfungsanrufe von Bild-Lesern vor.
10.05.; Volksbad, FL

Olaf Schmidt liest aus „Friesenblut“
Anselm ist so bewegt wie beunruhigt, als ihn eine Nachricht von der Insel Föhr ereilt – lange schon hat er die verschworene Inselgemeinschaft, in die er geboren wurde, hinter sich gelassen und lebt in Süddeutschland. Losgelassen hat ihn die Insel aber nicht – seine Doktorarbeit gilt Oluf Braren, einem autodidaktischen Malergenie, dessen wenige erhaltene Bilder längst gesuchte Sammlerstücke sind. Und jetzt soll auf Föhr ein Fragment von dessen Meisterwerk „Die stille Hochzeit“ gefunden worden sein. Anselm macht sich auf die Reise zu der Insel und ihren verschlossenen Bewohnern. Aber schon am Tag, nachdem er das Fragment kurz sehen konnte, ist es wieder verschwunden. Seine Ahnung, dass für einige Inselbewohner unliebsame Erinnerungen mit dem Bild verbunden sind, bestätigt sich schnell. Anselms Suche nach dem Fragment wird zu einer atemberaubend erzählten Expedition in die von Grenzkonflikten und dem Kampf gegen die Naturgewalten geprägte friesische Geschichte, die Sitten und die Mentalität der Nordländer, das Leben des Provinzgenies Braren – und in Anselms eigene Vergangenheit.
Mit Olaf Schmidt hat die deutsche Literatur einen Autor gewonnen, der nicht nur Atmosphäre schaffen und epische Spannung zu erzeugen weiß, sondern der auch immenses Wissen und akrobatisches Sprachvermögen sein Eigen nennt.
Der Museumsberg Flensburg zeigt im Rahmen der Lesung die in der Museumssammlung vorhandenen Bilder von Oluf Braren.
23.05.; Aula des Museumsberges, FL

„Leyla“ – Lesung mit Feridun Zaimoglu
Eine anatolische Kleinstadt in den fünfziger Jahren. Hier wächst Leyla als jüngstes von fünf Geschwistern auf, im engen Kreis der Familie und der Nachbarschaft, und hegt einen großen Wunsch: Sie will dieser Welt entkommen. Feridun Zaimoglu wendet den Blick zurück auf das Land, aus dem er mit seinen Eltern kam. Ein Land, erstarrt im Kalten Krieg, in dem ein strenger Glaube den Alltag durchdringt, die Familien dem Vater unterstehen, den Frauen ein bescheidener Platz zugewiesen ist – und in dem all das ins Wanken gerät. Er lässt die heranwachsende Leyla ihren Alltag erzählen, von den Vormittagen in der Schule, den Nachmittagen im Kreise der Schwestern, die an ihrer Mitgift sticken, und dem Leben in der Kleinstadt, in der Armut herrscht und jeder sein bescheidenes Auskommen sucht.
Leylas Vater hat keinen Erfolg, verliert seine Anstellung als Bahnbeamter und schlägt sich mit immer windigeren Geschäften durch. Die Brüder gehen ihrer Wege, rebellieren gegen den Vater, die Schwestern warten auf den Mann, der für sie ausgesucht wird, und hoffen auf die große Liebe. Leyla erobert sich kleine Freiheiten, die sie wieder verliert, als sie zur Frau wird. Und sie kommt einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur. Erst der Umzug der Familie nach Istanbul eröffnet neue Möglichkeiten: Leyla lernt einen Mann kennen und verliebt sich, doch die beiden haben keine Zukunft in der Türkei.
Seine Protagonistin befreit sich nach und nach vom übermächtigen Vater, heiratet und zieht mit ihrem Mann nach Deutschland.
31.05.; Aula des Museumsberges, FL

Wo gibt es Bio-Hofläden und Bio-Wochenmärkte?
Wo gibt es Bio-Erdbeeren zum Selbstpflücken? Wer backt in eigener Hofbäckerei? Wer liefert Fleisch- und Wurstspezialitäten auch nach Hause? 31 Bio-Höfe zwischen Flensburg und Eckernförde – Angeln ist die Region mit der höchsten Dichte an Biohöfen in Norddeutschland – beantworten diese Fragen in einem neuen Heft.
Die Biohöfe beschreiben ihr Hofkonzept, ihre eigenen Erzeugnissen und ihr Hofladenangebot. Auf einer Karte sind die Standorte eingezeichnet.Es sind nicht nur Hofläden beschrieben, sondern auch die Bio-Wochenmärkte und das Angebot an Lieferservice wie Abokisten und Frischfleisch in küchenfertigen Portionen.
„Biohöfe“ liegt kostenlos aus in den Touristinformationen der Region Flensburg-Schleswig, in allen Hofläden und Naturkostläden. Es ist gegen 1,44 Euro Porto in Briefmarken auch per Post zu beziehen: Bioland, Lindenplatz 4, 24582 Bordesholm.

Tanzen ist nix für Jungs? Von wegen.
„Fußballer sind die besten Tänzer der Welt“- 
sagt Star-Choreografin Deborah Colker.
Dass Tanzen absolut nicht unmännlich sein muss, bewies die akrobatische Choreografie der Brasilianerin, die im Rahmen des Kulturprogramms zur Fussball-WM im Februar auf Kampnagel in Hamburg begeistert gefeiert wurde.
Noch stärker als in der Stadt, wo Jungen im Teenie–Alter wenigstens in Hip-Hop-Kursen keine Seltenheit sind, besteht dieses Vorurteil in ländlichen Gefilden allerdings hartnäckig. Schon kleine Jungs im Vorschulalter werden oft davon abgehalten oder wenig gefördert, wenn sie mehr Lust an rhythmischer Bewegung und Tanz zeigen als an typisch „männlichen „ Sportarten.
Woher sollen später Männer kommen, die sich gern und gut bewegen – und so in der Disco wie auf dem Parkett eine Augenweide sind – wenn sie schon als Kleinkinder davon abgehalten werden. Besonders im kreativen Kindertanz werden die Grundlagen für allgemeine Bewegungsfertigkeiten und verschiedenste Tanzformen gelegt. Wie das Dribbeln, Flanken, Täuschen, Passen, das gesamte Spiel mit dem Ball, fördert Tanz Koordination, Körpergefühl und Wahrnehmung. Die wenigen mutigen Jungen in den Tanzkursen bleiben immerhin einige Jahre dabei. Bis zuweilen die Hänseleien im Umfeld – „was, Du gehst zum Tanzen? Das ist doch Weiberkram“ – überhand nehmen oder ihnen die „Kollegen“ fehlen, die das Tanzen trotz Mädchenüberschuss interessant machen würden. Dies alles war ein Grund, in Husum mal einen reinen „Jungs-Kurs“ zu starten .
Von dieser Devise angelockt, trauten sich die ersten Jungs allein in die Ballett & Tanz Werkstatt in Husum. Die 4-6 Jährigen hatten mächtig Spaß an der Sache, und: Alle wollen wiederkommen – einer traut sich sogar in den „normalen“ Kurs , das heißt, zusammen mit zehn Mädchen im gleichen Alter.
Der zweite Kurs „boys only“ startet am 3. Mai 2006 in Husum. Noch sind Plätze frei!

CD / DVD und Bücher