Erbarmen
Jussi Adler Olsen
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1. Handlungsstrang: Der Polizist Carl Mørck kehrt nach längerer Pause in den Polizeidienst zurück. Bei einem Einsatz wurde er angeschossen, ein Kollege und Freund wurde getötet, der andere liegt gelähmt im Krankenhaus. Mørck ist ausgebrannt und hat wirklich keine Lust mehr. Zudem wird er auch noch Leiter des neuen Dezernats Q für unaufgeklärte Verbrechen. Als Gehilfe und Mädchen für alles wird ihm der Syrier Assad zugeteilt. Zunächst ergibt sich der Polizist dem Nichtstun, aber durch den Einfluss von Assad verbeißt er sich immer meht in den Fall der von einer Fähre verschwunden Politikerin Merete Lynggaard, die allgemein für tot gehalten wird.
2. Handlungsstrang: "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Merete. Du bist hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?" Merete Lynggaard hat keine Ahnung, wo sie ist und warum sie in einem luftdichten Gefängnis festgehalten und gequält wird, Jahr für Jahr, sie versucht einfach nur durchzuhalten.
In diesem superspannnenden Krimi erzählt Jussi Adler Olsen die Geschichte eines Kriminalisten, der einfach versucht, einen alten Fall aufzuklären, aber er schildert auch den Überlebenskampf einer entführten Politikerin, der sich immer weiter zuspitzt. Es wird schnell klar, hier findet ein Wettlauf mit der Zeit statt. Die Geschichte ist grausam, böse und rasant - fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Mit diesem ersten Fall von Carl Mørck könnte ein neuer Kultermittler aus Dänemark beboren worden sein.
DTV, 422 Seiten,14,90

